Leserstimmen zu den Büchern von Janet Evanovich

Haben Sie einen Roman von Janet Evanovich gelesen? Oder sogar eine ganze Serie? Wir sind sehr gespannt auf Ihre Meinung! Nutzen Sie hierzu bitte das Leserstimmen-Formular.

Hände weg vom Herzensbrecher

Name: Jasmin von Das Lesesofa

Datum: 22. März 2016

Hände weg vom Herzensbrecher

Nach Böse Buben küsst man nicht konnte ich Kate und Nick nicht einfach zur Seite legen und habe direkt mit Hände weg vom Herzensbrecher weiter gemacht. Beim vierten Teil handelt es sich nicht wie beim Zweiten, Traummann auf Abwegen, um eine kurze (only) eBook Geschichte - zum Glück, denn ich muss sagen: ich bin verliebt, bis über beide Ohren :D

In Böse Buben küsst man nicht gehört mein Herz nun endgültig Kates Vater, Jake O'Hare.

Schon lange habe ich nicht mehr so gelacht und mich auf eine Figur gefreut wie hier. Jakes Freunde sind der helle Wahnsinn. Wäre Jake jünger und hätte das Aussehen und den Charme von Nick, wäre das Ergebniss mein perfekter Traummann!

Aber nun zurück zum Inhalt: in diesem Teil geht es daraum, einem gigantischen Drogenboss das Handwerk zu legen. Doch wie soll man jemanden finden, der untergetaucht ist und von dem niemand weiß, wie er nach einem chirurgischen Eingriff aussieht?
Wie Nick es passend gesagt hatte: wir jagen ihn nicht, wir locken ihn durch seine Gewohnheiten, die trotz Operation gleich geblieben sind, an.
Somit wurde es möglich, Lester Menendez zu finden, doch er ist nicht alleine. Seine Leibwächterin Reyna hat eine große Vorliebe: Geiseln mit Vergnügen zu foltern.

Um Menendez zu überführen muss Kate als Pfand bei Reyna bleiben, während Nick den Drogenboss mit einem angeblichen Fund der Santa Maria versucht für einen millionen schweren Deal auf hoher See zu locken.

Um nicht noch mehr zu spoilern kann ich so viel verraten: wenn es Kate schafft, einer sadistischen Reyna mit der Bratpfanne eins über zu braten, Jake seinen Enkeln beibringt mit den typischen Inhalten einer Lunchbox jemanden zu ermorgen und einer seiner alten Freunde, ebenfalls ein ausgebildeter Killer, auf Tuchfühulung mit einem Schiffsmotor geht - von Nick mal ganz abgesehen, dann gleicht es fast schon einer Pflicht, dieses Buch zu lesen! Ab besten jetzt sofort!

Fazit:
Wer auf Abenteuer, Charme und einer riesigen Portion Humor steht, wird Hände weg vom Herzensbrecher begeistert sein!

Zusammen küsst man weniger allein

Name: Vanessa Paulus

Datum: 21. März 2016

Meine Meinung

Ich habe alle Bänder von Stephanie Plum gelesen, ich finde Sie schreiben einfach super. Wenn ich erwachsen bin will ich auch so sein wie Stephanie Plum. Sie ist mein Vorbild. Ich habe auch vor einmal nach Trenton zu reisen. Alle Fälle sind spannend und lustig. Ich hoffe es kommen noch weitere Stephanie-Plum-Romane heraus. Ich kann bestätigen, dass Stephanie-Plum-Romane denselben Suchteffekt wie Kartoffelchips haben. Man kann einfach nicht aufhören.

Böse Buben küsst man nicht

Name: BienesBücher

Datum: 19. März 2016

Spannung, Spiel und Nick Fox

Das Cover passt toll zu dem ersten Band. Wieder sind es Figuren in einer super Pose. Und alles in orange. Da ist man schon gespannt, welche Farben für den nächsten Teil gewählt werden.

Wieder sind die eigentlichen Gegenspieler ein Team. Diesmal geht es um politische Beziehungen, die von einer Statue abhängen, und die natürlich gerettet werden müssen.

Ein wenig schade war es, dass der eigentliche Fall recht kurz war. Fast schon zu reibungslos. Aber dafür bekommt man soz. eine Zugabe. Die erforderte fast mehr Planung und brachte einiges an Spannung mit sich. Natürlich gelingt es den beiden nur mit starker Unterstützung, die sie sich wieder super zusammensuchen. Total schön fand ich, dass auch zwei alte Bekannte aus dem ersten Fall dabei waren. Ohne die beiden hätte man auf viel Witz verzichten müssen.
Aber ich finde ja, dass der heimliche Star Kate’s Vater ist. Sein Reisegepäck ist einfach nicht zu verachten ;-) Er brachte mich einige Male richtig zum Lachen.

Sprachlich ist es toll. Kein langes um-den-Brei-Reden, sondern gleich zur Sache kommen. Darauf kann man sich bei allen Evanovich Büchern verlassen.

Fazit: Spannung, Spiel und Nick Fox. Dazu noch Kate O’Hare und schon hat die perfekte Mischung. Klare Leseempfehlung.

Böse Buben küsst man nicht

Name: Jasmin von Das Lesesofa

Datum: 13. März 2016

Rasante Verfolgungen und Burger

Ein bronzener Hahnenkopf in Wert von 20 Millionen Doller aus der Qing-Dynastie wurde bei einer Museumsausstellung durch eine Fälschung ersätzt und China will ihn wieder zurück.
Ein Fall für die smarte Agentin Kate O'Hare und den sexy Trickbetrüger Nick Fox im Auftrag des FBIs.
Böse Buben küsst man nicht ist der dritte Teil der Serie der beiden Autoren. Diesen gibt es wieder als Taschenbuch, wobei der zweite Teil nur als ein kurzes eBook erhältlich ist, dass über die Jagt von Kate nach Nick bei einem seiner Raubzüge handelt und in Böse Buben küsst man nicht arbeiten die beiden wieder gewollt und ungewollt zusammen.

Wie der Anfang mit In High Heels und Handschellen gezeigt hat, wissen die beiden Autoren, ihre Leser zu begeistern. Ich habe gelacht und vor Schreck die Luft angehalten und wenn ich glaubte, dass es vorbei wäre, schaffen es die beiden Protagonisten immer wieder mich von den Socken zu hauen.
Die Art der Dialoge bleiben erhalten, ebenso wie die Ecken und Kanten von Kate, wodurch sie mir unheimlich sympathisch ist.
Es ist kein er liebt sie und sie liebt ihn Roman, sondern viel mehr ein gleich hagelt es Kugeln, wenn Nick Kate mal wieder auf die Palme bringt. Gerade das gefällt mich so sehr an den beiden und die Schlagfertig - nicht zu vergessen, dass während Kate wie wild mit dem Auto rast es dabei auch nich schafft, in aller Ruhe einen Burger zu verdrücken ;)

Fazit:
Lesen, lesen, lesen!

Traummann auf Abwegen

Name: Jasmin von Das Lesesofa

Datum: 28. Februar 2016

Kate und Nic

Mit Ein Traummann auf Abwegen tritt die toughe FBI Agentin Kate O'Hare in die zweite Runde gegen den sexy Meisterdieb Nic Fox.

Den zweiten Teil gibt es nur als eBook - moment, wie bitte? Jep. Ich dachte erst, dass dies ein kleiner Bonus zur Reihe ist, doch tatsächlich ist Ein Traummann auf Abwegen mit 35 Seiten nur digital erhältlich. Es ist quasi eine Überbrückung zum folgendem Teil, Böse Buben küsst man nicht, der wieder als Taschenbuch verfügbar ist (die Rezension dazu erscheint in Kürze).

Im zweiten Teil jagt Kate offiziell Nic, der sich als Hochzeitsplaner ausgibt. Wärend der Feier will er aber nicht das so unterschiedliche Paar betrachten, sondern an die Wertschätze des Mannes im Safe gelangen.
Vor dieser Idee muss Kate erst ihren Chef überzeugen, der es nicht recht glaubt und weil ihr die Zeit droht davon zu zu rennen, will sie Nic auf eigene Faust stellen.

Viel mehr kann ich euch nicht verraten und weil die Fortsätzung nur 35 Seiten hat kann ich euch trotzdem versichern, dass er natlos an Mit High Heels und Handschellen knüpft, was den Schreibstil und Humor betrifft.
Ich hatte zuerst vermutet, dass auch hier Kate und Nic gezwungen - von Kates Blinkwinkel aus - zusammen arbeiten müssen. Auch wenn es nicht so ist, macht es einen heiden Spaß, ihr bei der Verfolgung über die Schulter zu schauen.
Dieses Mal bin ich Nic sofort verfallen, wärend es bei Mit High Heels und Handschellen ein wenig gedauert hat. Jedes Mal wenn man glaubt, dass der so durchstruckturierte Plan zerplatzt, überrascht Nic sowohl Kate als auch den Leser mit einem Ass im Ärmel. Nicht umsonst ist er ein brillianter Meisterdieb, sexy inklusive.

Küsse sich, wer kann

Name: Monika Stutzke

Datum: 25. Februar 2016

Stephanie zum 17. Mal

Stephanie Plum geht in die 17. Runde.
Nachdem das Kautionsbüro abgebrannt ist, befindet sich das Büro vorübergehend in Mooners Wohnmobil, bis der Neubau fertig gestellt ist. Auf der Baustelle wird eine Leiche gefunden, später eine zweite. Die Leichen haben einen Zettel, mit Widmung für Stephanie. Nach einem weitern Leichenfund haben sie eine Videoaufnahme und Stephanie ist sich nach dem Ansehen sicher, dass sie die Person, den Mörder, kennt. Aber sie kommt einfach nicht darauf, wer es sein könnte.
Derweil geht es in ihrem Privatleben recht turbulent zu.
Noch immer weiß sie nicht, wen sie als Mann bevorzugen würde, Morelli oder Ranger. Beide haben so das gewisse Etwas, das Stephanie anmacht und das sie auch will. Da wird sie von Morellis verrückter Großmutter Bella mit dem "bösen Blick" gestraft und mit dem Vordo-Fluch verhext. Nun geht es aber rund in ihrem Liebenleben, Morelli und Ranger sind nicht mehr sicher vor ihr.
Da sie aber ernsthaft niemanden von den beiden als künftigen Mann in Betracht zieht, nimmt Stephanies Mum die Sache in die Hand und lädt glatt Dave ein, einen Junggesellen, der wieder in die Stadt gekommen ist.
Er kann sehr gut kochen und versucht damit, Stephanie für sich zu gewinnen, aber er hat die Rechnung ohne selbige gemacht. Das geht soweit, dass Stephanie sich gestalkt fühlt.

Als Kautionsjägerin trifft sie wieder auf die skurrilsten Typen. Ein 70-jähriger, der sich als Vampir fühlt und Lula beißt und ein Tanzbär, der von einem Russen als Zahlung da gelassen wurde.
Die Konflikte sind vorprogrammiert und bringen allerhand Schwung in die Story...

Nun hat man mit diesem Buch bereist 17 x Stephanie Plum inhaliert und der Autorin scheinen die Ideen nicht auszugehen.
Wer die anderen Teile gelesen hat, vorzugsweise in der vorgegebenen Reihenfolge, weiß in etwa, was einen erwartet. Die Bücher sind alle nach dem gleichen Muster gestrickt, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Nach wie vor erfreue ich mich an der chaotischen Protagonistin, ihrer Freundin Lula und all den anderen Protagonisten, ganz vorne weg Morelli und Ranger. Während sie im allgemeinen Morelli treu bleibt und sich stark gegen Ranger verhält, lässt sie in dieser Story alle Vorbehalte fallen, natürlich nur wegen dem Fluch.
Ihre Mutter, die bei Stress immer zu bügeln anfängt ist genauso wieder mit dabei wie ihre Großmutter Mazur, die es hasst, wenn bei Aufbahrungen die Särge geschlossen sind. Schließlich will man ja was sehen, wenn man schon hingeht. Da ist es doch völlig egal, ob die Leiche schon verwest oder nicht.

Die Protagonisten sind nach wie vor im großen und ganzen dieselben wie schon in den Vorgängerbänden.
Das Auffinden von NVG-lern (nicht vor Gericht erschienene) ist immer wieder ein Schmunzeln wert. Nicht nur, dass diese meist vor Stephanie weglaufen, sie machen es auch äußerst clever und lassen Stephanie und Lula dumm aussehen.

Auch der 17. Band ist ein Buch, das man nicht ganz ernst nehmen darf, denn Schmunzeln kann man sich einfach nicht verkneifen.
Ich persönlich liebe diese Reihe und freue mich schon auf Teil Nr. 18.
Wie immer, ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Der Beste zum Kuss

Name: Monika Stutzke

Datum: 20. Februar 2016

Stephanie auf der Suche nach Vinnie

Stephanie Plum hat wieder alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass es jede Menge NVGler (nicht vor Gericht erschienene Personen) gibt, die gefasst und dem Gericht zugeführt werden sollen, nein, nun ist auch noch ihr Cousin und Chef Vinnie verschwunden. Alle Welt sucht nun Vinnie, denn nicht nur, dass er verschwunden ist, er hat auch noch horrende Spielschulden, die beglichen werden sollen. Die drei Powerfrauen Stephanie, Lula und Connie, die Vinnie zwar keine Träne nachweinen würden, hängen aber an ihren Jobs und so machen sie sich auf die Suche...

Nun bereits zum 16. Mal lässt die Autorin Janet Evanovich die Kautionsjägerin Stephanie Plum in Aktion treten.
Tolpatschig und chaotisch, wie man sie bereits in den 15 vorhergehenden Bänden kennenlernen konnte, agiert sie auch in diesem Band. Aber sie ist nicht allein, Lula und Connie unterstützen sie und lassen den Leser an den vielen erfolglosen Versuchen, Vinnie habhaft zu werden, teilhaben.
Wie gewohnt erscheint Stephanie vor Ort ohne Waffe, die dafür Lula als hochwertigen Teil im Gepäck hat. Diese ist auch gar nicht zimperlich, sie einzusetzen.
Vinnie zu finden ist die eine Sache, die Summe seiner Schulden zu begleichen jedoch eine andere.
Die Frauen tun alles, was in ihrer Macht steht, beginnend mit einem Trödelverkauf diverser Hinterlassenschaften von Kautionsanträgern und dem Auffinden von NVGlern.

Stephanie ist es nicht gegeben, die meisten NVGler beim ersten Mal gleich festzusetzen, aus den verschiedensten Gründen lässt sie sich einlullen oder austricksen, so dass diese ihr sehr gern entwischen.
Wäre da nicht Ranger, ein schwarzgekleideter attraktiver Freund von ihr und Inhaber einer Securityfirma, wäre sie das ein oder andere Mal aufgeschmissen.
Noch immer ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem nun gerade Nicht-Freund Joe Morelli und Ranger. Beide Männer wollen sie und sie hätte am liebsten beide.

Natürlich fehlen auch in diesem Teil nicht die Mitglieder der Familie Plum, ganz vorne weg Großmutter Mazur. Sie sind immer einen Lacher wert. Der ständig genervte Vater, die Augen rollende Mutter und die durchgeknallte Großmutter machen das Buch erst vollständig.
Selbstverständlich ist auch Rex, Stephanies Hamster, wieder mit im Spiel.

Auch dieser Band sorgt wieder für Unterhaltung und einem grinsenden Gesicht.
Das verging mir jedoch, wenn ich mir Vinnie in Unterhosen vorstellen musste und die hatte er wirklich sehr lange an.
Das Buch wird geprägt von Chaos, der Suche nach Vinnie und den NVGlern sowie dem Beschaffen von viel Geld. Ob dabei die Glücksflasche, die Stephanie von einem verstorbenen Onkel erbte, helfen kann, bleibt hier unerwähnt...

Dieser Teil konnte mich nicht mehr zu 100% zufrieden zurücklassen. Entweder ist die Luft bei mir raus oder ich bin abgestumpft. Aus diesem Grund habe ich ein Pfötchen abgezogen. Ich bin gespannt, wie es mit Stephanie weitergeht und was die Reihe noch bringen wird.
Für unterhaltsame Stunden ist jedenfalls gesorgt und ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

Zusammen küsst man weniger allein

Name: Sionnaigh

Datum: 7. Februar 2016

Rezension zu Zusammen küsst man weniger allein von Janet Evanovich

Ich muss zu meiner Schade gestehen, dass dies mein erster Stephanie Plum Roman war. Und ich kann mit Gewissheit sagen, es war garantiert nicht mein letzter. 21 Bände gibt es inzwischen und ich freu mich schon auf mehr. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim lesen. Obwohl es sich hier um Band 21 handelt, hatte ich gar keine Probleme damit in die Story rein zu kommen. Trotz Band 21 werden alle Charaktere gut vorgestellt, so das man als neuer Leser ziemlich gut in Story rein kommt. Desweiteren handelt es sich wohl immer abgeschlossene Fälle, das macht es natürlich einfach. Nur die Sache mit den beiden Männern um Stephanie herum war nicht ganz eindeutig, aber das hat nicht groß gestört. Es hat mich sogar eher auf die Idee gebracht, dass ich gerne alle anderen Bände lesen möchte.
Man darf natürlich nichts weltbewegendes erwarten und das hab ich auch nicht. Es war eine schöne leichte Unterhaltung bei der ich nicht viel nachdenken musste.
Ich hatte einfach großen Spaß beim lesen. Zwischendurch hätte ich am liebsten auch laut los gelacht und ein dauer Schmunzeln war mir sicher.
Ein echt tolles Buch und bestimmt ein super Serie, daher 5 von 5 Sternen.

Küsse sich, wer kann

Name: wal.li

Datum: 21. Januar 2016

Vampir Ziggy

Vinnies rollendes Büro (ein Bus) steht vor einem Grundstück, auf dem eine Hand aus dem Boden ragt. Hm, das ist nicht gut. Bei dem Toten handelt es sich um Lou Dugan, aber wer kann ein Interesse an seinem Tod haben. Das ist nicht das Einzige, was Stephanie Plum beschäftigt. Die Kopfgeldjägerin ist auf der Jagd nach dem über 70jährigen Ziggy, der glaubt, er sei ein Vampir und deshalb seinen Gerichtstermin am Tag nicht wahrnehmen konnte. Und auch Merlin Brown, der einen Raubüberfall begangen haben soll, muss vorgeführt werden. Und natürlich wollen Mama und Oma sie mal wieder verkuppeln und zwischen Morelli und Ranger kann sie sich immer noch nicht entscheiden.

Kennt man einige Bücher dieser im Original inzwischen 22bändigen Reihe, kennt man auch das Grundmuster dieses Buches. Oft hat man das Gefühl, etwas könnte einem bekannt vorkommen. Und auch eine Ahnung, wer der Täter sein könnte drängt sich recht bald auf. Natürlich könnte man so zu dem Schluss kommen, man muss die Reihe nicht unbedingt verfolgen.

Allerdings würde man da so einiges verpassen. Zum Beispiel den feuchten Schmatzer, den Lula von Ziggy erhält. Dieser hat leider sein Gebiss nicht dabei und saugt sich ohne seine Eckzähne an Lula fest. Diese ist nun sehr besorgt, ob man nicht auch so zum Vampir werden könnte. Oder auch der Vordo-Fluch, mit dem Stephanie belegt wird. Sie kann nur noch an das eine denken und schreitet auch mit Morelli und Ranger flugs zur Tat. Um Schlimmeres zu verhindern bekommt sie den guten Rat, sie solle es mit einer Schamgardine versuchen. Darunter muss man sich Omas großen rosa Schlüpfer vorstellen, der wirklich alles abtötet, äh, abtöten sollte.

Und so gäbe es noch so manches Beispiel zu nennen, welche Wortfindungen und welcher Wortwitz die Lektüre zu einem großen Vergnügen werden lassen. Zwar leichte aber ausgesprochen gute Unterhaltung, die ein köstliches Training für die Lachmuskeln bietet.

Böse Buben küsst man nicht

Name: Jeannette Bauroth

Datum: 21. Januar 2016

Mit Schirm, Charme und Hahn

Zum Inhalt: Für einen Geheimauftrag des FBI müssen Special Agent Kate O’Hare und Gentlemanräuber Nicolas Fox erneut zusammenarbeiten. Diesmal sollen sie einen goldenen Hahnenkopf wiederbeschaffen, der dem Smithsonian gestohlen wurde, um politische Konsequenzen für die Beziehung zwischen China und den USA zu verhindern. Und obwohl sie schnell herausfinden, wo sich der Hahn befindet, wird seine Wiederbeschaffung alles andere als einfach und setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, für die Kate und Nick um die halbe Welt reisen müssen.

Obwohl mich der Titel des Buches diesmal nicht so begeistert, gefällt mir das Cover wieder sehr. Hier hat man einen guten, einprägsamen Stil für diese Reihe gefunden. Parallel zu Band 1 „Mit High-Heels und Handschellen“ ist auch noch ein E-Book mit dem Titel „Traummann auf Abwegen“ erschienen, das ich allerdings nicht gelesen habe. Ich hatte dennoch nicht das Gefühl, dass mir zwischen den beiden ersten Bänden der Serie etwas fehlt oder ich etwas verpasst habe. Man kann also auch gut beide Bände direkt nacheinander lesen.

Nachdem der eigentliche Fall relativ schnell abgewickelt wird, ist noch sehr viel Buch übrig. Zum Glück! Denn die Geschichte nimmt noch einmal richtig Fahrt auf. Die Verbrecherjagd führt Kate, Nick und ihr Team an ungewöhnliche Orte und zwingt sie zu unkonventiellen Maßnahmen. Wie auch schon bei Band 1 hat man beim Lesen ständig das Gefühl, eigentlich einen Film zu sehen. Die Figuren bekommen mehr Tiefgang und werden plastischer, was ich bei Band 1 ja noch ein wenig bemängelt hatte. Außerdem ist die Geschichte insgesamt deutlich straffer, sodass man immer wissen möchte, wie es weitergeht. Die Dialoge sind pfiffig und witzig, die Ideen originell. Insgesamt erinnert mich die Serie über ein Team von Leuten mit einzigartigen Fähigkeiten an Filme wie „Mission Impossible“ oder „Oceans Eleven“. Über die Plausibiliät der Handlung darf man da zugunsten des Unterhaltungsfaktors getrost einmal hinwegsehen.

Mein Fazit: Spannende Unterhaltung mit verschrobenen, originellen Figuren, einer verrückten Handlung und einer zarten wollen-sie-oder-dürfen-sie-Romanze zwischen den beiden Protagonisten. Für alle Fans von Janet Evanovich, Lee Goldberg und Geschichten wie „Oceans Eleven“.

Mit High Heels und Handschellen

Name: Jasmin von Das Lesesofa

Datum: 19. Januar 2016

She is back!

Janet Evanovich, die Erfolgsautorin der Stephanie Plum-Reihe ist back!
Wem diese beiden Namen kein Begriff ist0, sollte hier eine Pause einlegen, zum nächsten Buchladen düsen und mit dem ersten Teil Einmal ist keinmal beginnen.
Für die, die es kennen, können aufatmen, denn Kate O'Hare hat als FBI Agend den bösen Jungs den Kampf angesagt!

Klappentext:
FBI Special Agent Kate O’Hare ist bekannt für ihren Verstand und – solange es nicht um Schokolade geht – ihre eiserne Disziplin. In den vergangenen Jahren hat die hübsche Dreiunddreißigjährige etliche Kriminelle hinter Gitter gebracht. Doch obwohl Kate sich längst einen Namen als Agentin gemacht hat, ist der einzige Name, der sie selbst interessiert: Nicolas Fox. International operierender Trickbetrüger und nicht nur kriminell, sondern vor allem kriminell attraktiv und gefährlich charmant. Und so fliegen, wenn O’Hare und Fox aufeinandertreffen, nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken ...

Meinung:
Ich hätte nie geglaubt, dass eine Serie so langeCharmeo gut sein kann, bis ich Stephanie Plum entdeckt. Es entstand sofort eine Verbundenheit, sobald ich Morellis Kosename Pilzkopf (durch einen Irrtum begann ich mit dem sechsten Teil Die Chaos Queen) für sie las und seit dem hat sie einen ganz besonderen und eigenen Platz in meinem Bücherregal. Obwohl der Film ein Flop war, fieber ich noch immer auf jeder Neuerscheinung hin. Sollte es etwas länger dauern, dann gibt es noch weitere Romane der Autorin wie Tiefer gelegt (von dem ich weitere Teile hoffe!), Volle Kanne (mit Charlotte Highes) oder Cheers, Baby! (mit Leanne Banks). Doch diese Werke, auch wenn sie wirklich gut sind, konnten dem Charme der durchgeknallten Stephanie Plum nicht mithalten - bis Kate O'Hare kam.
Der Schreibstil knüpft natlos an und zusammen mit Lee Goldberg sind die Vorgehensweisen und Tricks der Betrüger, besonders von Nicolas Fox, den sexy und gerissenen Kriminellen, noch raffinierte als die der Ganoven von Plum. Manchmal wusste ich tatsächlich nicht, was in Fox und O'Hares Kopf passierte und erstaunten mich immer wieder. Beide zeichnen sich durch starke Charaktere aus, aber durch den typischen Schreibstil der Autorin wieder die Gefühle und Gedanken der Protagonistin nach hinten rückt. Der Punkt bleibt erhalten, wird aber durch Charme und Witz wieder wett gemacht.
Ich habe sofort ein riesen Grinsen auf der ersten Seite gehabt und musste so oft lachen und erstaunt die Augen aufreißen, wie lange nicht mehr. Die Mischung ist wunderbar und die neue Reihe der beiden Autoren hat mich völlig überzeugt.
Wenn eine Figur wie Grandma Mazur auftaucht, bin ich hin und weg :D

Fazit:
Stephanie Plum Fans werden es lieben, auch wenn diese Geschichte nicht ganz rund ist, so steckt viel Potenzial in ihr und wer sie nicht kennt, der sollte sie dringend auf ihre Have to read-Liste setzten. Am besten ganz oben.

Hände weg vom Herzensbrecher

Name: Books and Biscuit

Datum: 13. Januar 2016

Kate und Nick gegen den schokosüchtigen Drogenboss

Hände weg vom Herzensbrecher ist der dritte (bzw. fünfte, wenn man die zwei eBook-only Kurzgeschichten mitzählt) Fall des ungleichen Ermittlerteams Kate O'Hare und Nick Fox.

Zum Fall selbst muss ich nicht viel sagen, er ist wieder einmal kurzweilig und spannend, vermischt mit einer Prise Humor: so gefährlich der Drogenboss auch ist und so schwer es ist, ihn zu schnappen - mit seiner Schokoladensucht konnte ich ihn nie ganz ernst nehmen. In den Ein Fall für Kate O'Hare Büchern sind alle ein bisschen überdreht, ein bisschen 'drüber', aber genau das ist es, was für mich den Charme dieser Reihe ausmacht. Es sind keine nervenzerreißenden Thriller, sondern in Humor und Romantik verpackte Aktion.

Das, was mir am meisten Spaß an diesen Büchern macht, sind aber die Nebenfiguren. Ich muss gestehen, Kate und Nick sind in Ordnung, aber nicht so interessant, da gibt es spannendere Pärchen. Der Reiz an den beiden Protagonsten ist einfach das Geplänkel zwischen ihnen, die amüsanten Dialoge, der ständige Schlagabtausch. Auch, dass sie nicht so schnell zusammenkommen wie in anderen Romanen dieses Genres gefällt mir gut. Viel interessanter als Nick und Kate sind für mich die Figuren, die gar nicht wissen, dass sie verdeckt fürs FBI arbeiten. Die leicht durchgeknallten Helfer, die nur wissen, dass das, was sie tun, illegal ist. Ohne dieses Team würden Nick und Kate ihre Aufträge nicht erfüllen können und sie sind es, die die Geschichte in meinen Augen richtig rund machen. Kates Vater Jack ist zu meiner Freude wieder dabei. Willie, die Schrauberin, die sich so gut mit Motoren auskennt. Schauspieler Boyd, der endlich größere Rollen als Auftritte in der Werbung ergattern möchte und daher die Jobs des FBI todernst nimmt. Und noch einige mehr.

Hände weg vom Herzensbreche ist wie seine Vorgänger amüsant, spannend, einfach unterhaltsam und aufgrund der Kürze der Seiten ernorm schnell gelesen. Ich freue mich auf den nächsten Band Schüsse, die von Herzen kommen, der voraussichtlich im Juli 2016 erscheinen wird.

Zusammen küsst man weniger allein

Name: Fiorella

Datum: 6. Januar 2016

Überraschend

Ich bin ja ein begeisterter Stephanie-Plum-Roman Leser. Die Bücher der Autorin folgen dem altbekannten Schema. Ich weiß immer, worauf ich mich einlasse, der Schreibstil ist locker und humorvoll, teils sehr knapp und zeichnet sie aus. Immer dreht es sich darum, dass Stephanie als Kopfgeldjägerin unterwegs ist und allerhand merkwürdige Gestalten ihren Weg kreuzen. Lula ist immer im Schlepptau und wie immer tingelt sie zwischen Ranger und Morelli hin und her.

Manchmal war nichts besonderes dabei, aber ich fühlte mich immer gut unterhalten.
Diesmal hat es mir aber außerordentlich gefallen und ich bin positiv überrascht.
Zum einen hängt ihr da ein kleiner Zwerg Briggs, nur 90 cm groß an den Füßen. Er ist nervig hoch drei, aber irgendwie auch mal wieder ein Klassiker für Janet Evanovichs skurrile Charaktere. Ich habe ihn im Laufe der Geschichte sehr lieb gewonnen.
Zum anderen arbeitet Stephanie diesmal bei einem Fall für Ranger mit und es wird mega spannend! Denn Steph bringt sich mal wieder elegant in Lebensgefahr, wird bedroht und da Stephanie eben Stephanie ist, lässt sie sich davon nicht abschrecken und bringt damit ihren Freund Morelli in Rage.
Außerdem festigt sich langsam die Beziehung zwischen beiden, sodass ich ja immer noch sehr guter Hoffnung bin, die beiden endlich mal vor dem Traualtar stehen zu sehen.

Stephanie muss man einfach gern haben. Sie Jagd Gauner und verkehrt mit heißen Männern. Sie selbst ziel zwar öfters mit einer Pistole auf Menschen, treffen tut sie aber meistens daneben. Auf der einen Seite ist sie naiv, aber auf der anderen Seite muss sie das auch sein, sonst würde sie die Situationen, in die sich immer bringt, nicht überleben.
Joe Morelli ist Polizist mit italienischen Wurzeln. Früher war er bubenhafter, mittlerweile hat er Angst um Steph und sorgt sich rund um die Uhr um sie. Ich glaube, er ist zu einem typ Mann herangereift, der sie heiraten würde. Er möchte auch ständig, dass sie bei ihm einzieht, damit er seine Steph rund um die Uhr haben kann, aber Stephanie flüchtet bis dato immer noch in ihre eigene Wohnung und hat einfach Angst vor einer festen Bindung.
Ranger ist ein knallharter Lateinamerikaner. Er ist eher schweigsam, aber das was er sagt, wirkt stichgenau.
Und dann ist da ja auch noch Grandma Mazur, die schrillige dun flippige Oma von Stephanie. Ohne sie, wären die Romane nicht komplett.

Fazit:

Zusammen küsst man weniger allein hat mir mal wieder außerordentlich gut gefallen und sticht durch seine Handlung auch aus der Masse der Reihe heraus, weil einfach mal wieder etwas mehr passiert, als sonst üblich und sich die Autorin ein bisschen vom Schema abgewendet hat, was ich auch ganz toll finde.

Böse Buben küsst man nicht

Name: TrollMutti

Datum: 5. Dezember 2015

Voller Action und mit vielen grandiosen Dialogen

Kate und Nick wieder in Action. Ein neuer großartiger und spektakulärer Fall wartet auf das ungewöhnliche (Alb-)Traumpaar. Sie müssen ein großes Rätsel im Bereich Kunstraub lösen und auch wenn es anfangs wunderbar klappt, steckt mehr hinter der scheinbar kleinen kriminellen Fassade.

Nachdem mich Teil 1 und die Kurzgeschichte der Reihe bereits positiv überrascht und begeistert haben, freute ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung. Natürlich war ich gespannt, ob es weiter so gut läuft. Und dieses Buch konnte sogar die Vorgänger toppen.


Die Geschichte fängt sehr rasant an und geht permanent so weiter. Daueraktion und ein Knall jagt den nächsten. Und auch wenn sehr viel passiert und es noch mehr sehr spektakuläre Szenen gibt, wirkt die Story nicht überladen. Die Autoren haben es geschafft diese turbulenten Geschehnisse nicht aufgesetzt ober zu überspitzt darzustellen. Natürlich ist auch diese Geschichte genau wie ihre Charaktere überzogen und hat überall einen Hauch zu viel, aber dies ist sehr gut gemacht und ich denke genauso gewollt. Dadurch hat das Buch seinen besonderen Charme ebenso wie die anderen Schätze von Janet Evanovich.

Die Charaktere sind wieder einfach ein Genuss. Sie haben einen speziellen Charme, der sehr schwer zu beschreiben ist. Sie sind einzigartig und einfach etwas Besonderes. Die Dialoge zwischen Kate und Nick sind das absolute Highlight. Ich hatte beim Lesen das Gefühlt, dass die beiden Autoren sich gegenüber gesessen und unterhalten haben und dabei einfach alles aufgeschrieben.

Der Schreibstil ist eine gelungene Mischung aus typisch weiblichem Humor und recht männlichen Ansichten. Das Buch lässt sich wunderbar schnell und leicht lesen und macht einen irrsinnigen Spaß. Witz, Spannung und einige interessante Wendungen, die vor allem durch diesen Wechsel zwischen den Stilen entstehen, sind einfach klasse.

Zusammenfassend ist es eine geniale Fortsetzung, die mich noch mehr überzeugt hat, als die Vorgänger. Skurrile und bezaubernde Charaktere und eine rasante interessante Geschichte. Gut verpackt in leichten witzigen Schreibstil und mit grandiosen Dialogen. Absolut empfehlens- und lesenswert! Ich freue mich schon wahnsinnig auf mehr von Kate und Nick.

Böse Buben küsst man nicht

Name: Fiorella Caravagh

Datum: 22. November 2015

Böse Buben küsst man nicht


Ich lese die Romane von Janet Evanovich recht gerne. Ihre Stephanie-Plum Reihe habe ich verschlungen und so fing ich letztes Jahr auch mit ihrer neuen Reihe um die FBI-Agentin Kate O' Hare an.
Der erste Teil hatte mir zwar recht gut gefallen, konnte mich aber noch nicht vom Hocker reißen. Aber jetzt nach Teil 2 bin ich wieder Feuer und Flamme und werde auf jedes Buch dieser Reihe hinfiebern.

Kate ist eine FBI- Agentin, die Zeit ihres leben hinter Nick Fox her, einer der 10 meist gesuchtesten Verbrecher der Welt. Doch als sie ihn schnappt, gehen sie einen Handel ein. Statt ins Gefängnis zu kommen, arbeitet Nick Fox nun mit dem FBI zusammen und bringt andere Verbrecher hinter Gitter.
Kate fühlt sich zu ihm unfreiwillig hingezogen, doch sie sträubt sich gegen sämtliche Gefühle.
Sie ist stark und durchtrainiert und kann zwei bullige Bodyguards mit Essstäbchen umbringen. Gleichzeitig stopft sie nur Fast Food ins ich hinein und liebt Schokoriegel über alles.
Obwohl sie absolut keinen Humor hat, ist sie unglaublich witzig und ich habe sie und ihre erfrischende Art einfach ins Herz geschlossen.

Nick Fox ist gerissen, schlau, humorvoll, sexy, sportlich und sehr kreativ was das Betrügen angeht und gleichzeitig ist er nie aufdringlich. Er hat eine verspielte Seite an sich und wirkt bei seine Abenteuern immer wie ein kleiner Junge. Er legt sich nicht wegen des Geldes mit Mördern und Verbrechern an, sondern wegen dem Spaß, Nervenkitzel und weil es ihn reizt. Gleichzeitig kann er nicht auf Komfort verzichten und braucht seinen Luxus um sich herum.

Auch schrullige Charaktere aus dem ersten Teil tauchen wieder auf. Es sind Persönlichkeiten, wie sie sich nur Janet Evanovich ausdenken kann, individuell, sehr verschieden, sehr zum vergnügten Kopfschütteln.

Der Inhalt hat mir gut gefallen, denn Kate und Nick waren fast die ganze Zeit ein Team. Er der Optimist, sie die Pessimistin. Und doch funktioniert es gerade deswegen so gut, weil er gern Gesetze übertritt und sie am liebsten nur legal mit den Autos rasen möchte.
Es war sehr spannend und ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und könnte noch weiter über die beiden lesen.
Das nächste Mal wünsche ich mir noch ein bisschen mehr Gefühle zwischen Kate und Nick.

Fazit:

Tolle Charaktere, rasanter Schreibstil, interessante nicht vorhersehbare Handlung und ein Einblick, wie die Verbrecherwelt so tickt. Bomben, Explosionen, Tote und Verletzte und alles mit der Prise Humor und verrückten Charakteren.

Böse Buben küsst man nicht

Name: Ulla Leuwer

Datum: 11. November 2015

Spannend und humorvoll

Meine Meinung:
Von der Autorin Janet Evanovich kenne ich inzwischen schon einige Bücher und unterschiedliche Serien. Deshalb war ich nun ganz besonders neugierig auf dieses Buch, dass sie mit Lee Goldberg gemeinsam geschrieben hat. Ich stellte sehr schnell fest, dass dieses Buch das zweite einer neuen Serie ist, aber ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte der beiden Kate und Nick reinzufinden.
Kate eine gewissenhafte FBI-Agentin und Nick, ein sehr guter Trickdieb müssen eine etwas schwierige Aufgabe lösen, bei der sie sich manchmal am Rande der Legalität bewegen. Für Nick ist das natürlich kein Problem, Kate tut sich da schon schwerer und muss öfter über ihren Schatten springen. Sehr spannend und humorvoll haben die beiden Autoren dieses Buch geschrieben, Ich war von Anfang an gefesselt und dachte, nun, das geht ja wunderbar und sehr schnell und die Aufgabe ist erledigt. Aber dann bringen die beiden den Zufall ins Spiel und alles wird etwas komplizierter.

Beide Kate und Nick habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen, mir hat es Spaß gemacht, die beiden sozusagen zu beobachten und besonders gefallen haben mir viele ihrer Dialoge. Aber auch die anderen Beteiligten haben zu meinem Lesespaß beigetragen, da möchte ich Kates Vater hervorheben, er und seine alten Kumpel haben mich begeistert.

Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen an ganz alte und spannende Krimis erinnert, wie zum Beispiel "Über den Dächern von Nizza". Denn die beiden müssen um den Fall zu lösen, sich einiges einfallen lassen. Aber mehr will ich dazu nicht verraten. Achja, an Jennifer und Jonathan Hart haben mich die beiden auch erinnert und musste an der Stelle sehr lachen.

Fazit:
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt lesen zu müssen, aber mit Sicherheit werde ich das folgende Buch auf jeden Fall lesen. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen.

Böse Buben küsst man nicht

Name: Books and Biscuit

Datum: 10. November 2015

Der zweite Fall für Kate und Nick

Böse Buben küsst man nicht ist der zweite Band der Romanserie um Kate O'Hare und Nicolas Fox. Eigentlich ist es sogar schon der dritte, wenn man die Ebook-only-Kurzgeschichte Traummann auf Abwegen mitrechnet. Mehr widerwillig als freiwillig müssen sie erneut für einen Auftrag des FBIs zusammenarbeiten. Auch dieses Mal erwartet sie ein brenzliger Fall. Ein kostbarer Hahnenkopf, den China für eine Ausstellung des Smithonian Museum ausgeliehen hat, soll zurückgegeben werden. Dummerweise handelt es sich bei dem Stück im Museum nicht mehr um das Original, denn das wurde zwischenzeitlich gestohlen. Den Diebstahl hat das Museum bislang verschwiegen, um Ärger mit China zu vermeiden. Nun drängt die Zeit, aber die Diebe wollen den kostbaren Hahnenkopf auf keinen Fall zurückgeben.

Janet Evanovich und Lee Goldberg überzeugen mich wieder mit ihrem trockenen Humor und Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss. Kate möchte noch immer nichts lieber tun, als Meisterdiebn Nick zu verhaften, aber so ganz allmählich spürt man beim Lesen, das sie dazu auch andere Gefühle entwickelt. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, was sie noch immer zu bekämpfen versucht, aber dieser Kampf scheint aussichtslos.

Die Autoren jagen Figuren und Leser durch die halbe Welt, es gibt viele Schauplätze und einen entsprechend rasanten und actionreichen Plot. Wie auch schon der erste Band überzeugt Böse Buben küsst man nicht durch das perfekte Mischverhältnis von spannendem Thriller, prickelnder Liebesgeschichte und trockenenm Humor. Ein Fall für Kate O'Hare könnte sich zu meiner nächsten Lieblingsserie in diesem Genre entwickeln.

Stephanie-Plum-Romane haben denselben Suchteffekt wie Kartoffelschips: Man kann einfach nicht mehr aufhören! USA Today